Donnerstag, 24. Februar 2011

SC Magdeburg gg. HSV Hamburg

Magdeburg Auswärts – Wir alle freuten uns schon auf dieses Spiel und deswegen trafen sich rund 20 Sportbegeisterte in aller frühe, nämlich um 9.30 Uhr, am, wie immer zugigen, Hamburger Hauptbahnhof.
Ab ging die wilde Fahrt. Zuerst im AAV-Zug, ab Uelzen dann in einem verbraucherfreundlicherem Zug der gehobenen Unterklasse.
Wir stimmten uns auf das Spiel mit reichlich Getränken und angemessener Musik ein. Pünktlich (!) in Magdeburg angekommen, machten wir uns alsbald auf den Weg zur Straßenbahn mit der es zur ehrwürdigen Bördelandhalle gehen sollte.
Dies klappte auch ganz vorzüglich und wir trafen früh genug am Zielort ein, so dass noch Zeit für einen Abstecher in eine nahe Gerstensaftverköstigungseinrichtung blieb. Dort waren wir gern gesehene Gäste. Und, da sich die Preise für Gezapftes deutlich unter jenen in Hamburg bewegten, stand einer freudigen Sause nichts mehr im Wege.
Hochmotiviert und mit einigen Umdrehungen im Blut machten wir uns anschließend auf zur Bördelandhalle. Nach kleineren Schwierigkeiten mit der Kartenabholung (es war dann doch schon recht voll geworden) traten wir nun ein in diese schöne Halle.
Wir wurden in den Oberrang gelassen und konnten unsere Stehplätze hinter dem Gästeblock einnehmen, eine zum wiederholten Male sehr aufmerksame Geste der Magdeburger Ordnerschaft, danke! Das Hallenprogramm unterschied sich dann nicht wesentlich von jenem in unserer Heimhalle. Zu megalauter Diskomukke gab es Gewinnspiele, Sponsorpräsentationen und einen Zappelphilipp auf der Platte, der das Publikum zum Anfeuern (Klatschen) aufforderte. Von Show und Event also keine Spur, geliebte Realität.
Der aktive Fanblock des SCM ist im Vergleich zu den beiden vorherigen Jahren deutlich angewachsen, weiter so! Dennoch erreichte die Halle nie die brodelnde Stimmung der vorherigen Spiele gegen unser Hamburg, was durchaus am über alle Strecken souveränen Auftreten unserer Jungs gelegen haben könnte. Der SCM hatte an diesem Nachmittag gegen unsere „Söldnertruppe“ von Anfang an keine Chance.
Nach dem Spiel machten wir uns noch schnell auf Erkundungstour durch Magdeburg, wobei wir das eine oder andere Souvenir mitnehmen konnten. Zu erwähnen sind hier diverse Dinge zum Löschen von akuten Bränden, wie zum Beispiel den anmutigen Pfeffi.
Darauf trafen wir am Bahnhof alle wieder zusammen und nahmen die nächste Bahn zurück in die Heimat. Im Zug ließen wir diesen gelungenen Tag noch ruhig ausklingen und kamen pünktlich (!²) in Hamburg an.

(Drucker + K.K.)