Donnerstag, 30. Dezember 2010
Magdeburg auswärts
Anpfiff um 15:45 Uhr
Reise mit der Bahn zum üblichen WET-Preis und verträglichen Urzeiten möglich!
Fragen und Anmeldungen persönlich oder an dbghh07@gmx.net
Donnerstag, 23. Dezember 2010
TBV Lemgo gg. HSV Hamburg (19.12.2010)
Da fing der Terror an!
Durch eine unnötige Verspätung eines InterCitys mussten wir gut 30 Minuten auf dem Gleis warten. Schnell machten wir einen Schaffner ausfindig und drängten ihn dazu, die NordWestBahn zu benachrichtigen, damit selbige sechs Minuten auf uns warten würde. Trotz angemessener Argumentation fuhr die Bahn ohne uns ab und wir standen auf dem Bahnhof in Osna. Noch immer in bester Laune stampften wir ins Hauptgebäude, um uns weiter mit Verpflegung einzudecken. Dann kam der Schock! Die nächste Bahn über Halle ist gestrichen! Nach kurzem Rechnen wurde uns klar, dass unsere nächste zu erreichende Bahn erst in der Halbzeitpause am Stadion ankommen würde. Nach einigen Sekunden Schockstarre, machten wir uns erneut lautstark bemerkbar und machten unserem Ärger Luft. Darauf versuchten wir irgendetwas hinzubiegen um rechtzeitig zum Anpfiff bei unserer Mannschaft zu sein. Der DB-Service Point legte uns folgende Möglichkeiten dar: mit dem Taxi von Osna nach Halle oder eben die nächste NordWestBahn nehmen. Wir entschieden uns aus finanziellen Gründen für letzteres und gingen zurück auf den Bahnsteig. Schnell begannen wir die Fete von Neuem und präsentierten Passanten sowie zivilen und uniformierten Beamten unsere Gesänge, unsere Fahnen und unsere Schlachtrufe. Nach dieser Supporteinlage ging es mit dem Schlachtruf "Scheiße, Scheiße NordWestBahn" in den gen Bielefeld fahrenden Zug. Pünktlich zum Anpfiff um 15.00 Uhr sangen wir die üblichen Lieder, mit dem Unterschied, dass wir nicht in der Halle, sondern in einem Zug waren. Dem Schaffner gefiel das mal wieder nicht so, was sich dann in Halle am Bahnhof widerspiegelte. Überflüssig!
Angekommen am Stadion gingen wir in die Kontrollen. Dort zeigte die Security Mannschaft eine schwache Leistung. Gepäck darf nicht mit hinein genommen werden, aber abgegeben werden konnte es auch nicht. Schwache Sache. Schnell die Sachen versteckt und dann ab in den Rang! Eine Halbzeit blieb uns ja noch!
Sofort machten wir uns bemerkbar und fingen an unseren HSV Hamburg, trotz hoher Führung, weiter nach vorne zu schreien. Lieder wie: “In der Weihnachtsbäckerrei“, wurden bei uns, passend zur Stimmung, nicht ausgelassen. Auch ging unsere Idee von 20 Hamburger Weihnachtsmännern, die auf der Tribüne völlig abgehen, voll auf und es bot sich ein lustig anzusehendes Bild. Weihnachtsfeier mal anders, nämlich sinnvoll! Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen, da unsere Sicht, trotz der hohen Eintrittspreise, eher sehr schäbig war.
Nach dem Sieg in der Fremde feierten wir noch kurz das erneute kleie Versagen der Zebras und machten uns auf zum Bahnhof, um nun mit unserer Lieblingsbahn zurück nach Osna zu fahren. Im Siegesrausch gingen uns wie üblich die einen oder anderen Gegenstände verloren. Der Rest der Fahrt verlief ohne weitere Probleme und so setzten wir dem Tag ein gemütliches Ende und fuhren zurück in unser geliebtes Hamburg. Dort trennten sich unsere Wege. Ein toller Tag ging zu Ende der trotz einiger Schikanen sehr gelungen war. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass die NordWestBahn genauso unnötig war wie die Anwesenheit der Staatsmacht. HSV alléz alléz!
(Drucker)
Montag, 13. Dezember 2010
HSV Hamburg gg. TSG Ludwigshafen-Friesenheim
Vor dem Spiel haben einige "Bobo & Gino begeisterte" Zettel verteilt, wo selbige Namen drauf zu finden waren. Auch ganze Sätze wurden auf Zettel gedruckt und wurden so fast unlesbar. Warum nimmt man keine ganzen Transparente?! Aber ich will diese Aktion jetzt nicht schlecht reden. Meine Meinung dazu spiegelt sich im vorherigen Beitrag wieder und deshalb will ich darauf auch nicht weiter eingehen.
Das Spiel war, vor allem ab der 10ten Minute, ein einziger Wurfhagel auf das Tor von Klier und Pfeifer, welche zusammen mit ganzen 6 Paraden eine klasse Partie ablieferten. Aber auch die Abwehr unseres Gegners war erste Sahne. Igor stand zwischenzeitlich so frei am 6er, dass da sogar noch ein Auto hätte parken können. Insgesamt eine Leistung die der ersten Liga eigentlich nicht würdig ist. Schade für die 50 mitgereisten Gästefans, solch eine Leistung vom eigenen Team geboten zu bekommen. Zwar halfen sie ihrer Mannschaft mit einfachem Klatschen nicht wirklich, aber dafür durften sie 60 Minuten lang dem Tabellenführer beim Feuerwerk zusehen. Immerhin!
Da wir in den letzten Spielen nur Spannung, Nervenkitzel und Emotionsausbrüche gewohnt waren, verlief diese Partie doch eher langweilig und so begannen wir aus dem guten Spiel unser Jungs, welches trotz unserer Bemühungen, den Funke nicht auf den Rest der Halle überspringen ließ, eine einzige 6-Reihen-Fete im Block U11 zu veranstalten. So feierten wir uns selber und präsentierten unsere Lieder, die nicht nur aus "HSV" rufen bestanden, sondern jede Menge Herz hatten. Darauf funktionierten sogar Wechselgesänge mit andern Blöcken. Es gibt da doch nicht nur Event"fans" in Hamburg!
Nach dem Spiel noch schnell ne' Currywurst am Imbiss, wo wir einige Fußballer aufmuntern mussten. Darauf ging es für einige noch weiter auf den Kiez, den Weihnachtsmarkt oder ins Theater.
Welche Erfahrung nehmen wir nun mit aus diesem Spiel?! Ach, kuckt doch einfach selber auf die Tabelle!
(Drucker)
Sonntag, 12. Dezember 2010
Vertragsverlängerung? Gerne – aber nicht um jeden Preis!
In den letzten Wochen hört (und liest) man sehr viel über die Gebrüder Gille. Beide besitzen in Hamburg auslaufende Verträge, die bisher noch nicht verlängert wurden. Sie wollen bleiben, der HSV möchte sie halten. Mhh... eigentlich alles roger, oder? Nicht ganz Sportsfreunde, denn in der heutigen Welt spielt niemand nur, weil sein Herz tiefblau ist, für 3 Brötchen am Tag beim geilsten Verein der Erde. Die Gilles müssen Geld verdienen, unser HSV möchte sparen!
Und genau da liegt anscheinend auch das Problem. Eine Millionen Euro muss man erstmal an Spielergehältern einsparen, zumal kurze Zeit vor dieser Zielsetzung Pascal Hens seinen (angeblich) hochdotierten Rentenvertrag bekam. Klar, dass da andere Weltklassespieler Gehaltskürzungen nicht so einfach akzeptieren. Und das völlig zu Recht! Gerade die Gilles sind die Spielerpersönlichkeiten im HSV Trikot. Dabei seit 2002, alle Titel mit uns haben sie gefeiert, in der schweren Zeit 2005, wo wir Pleite waren, blieben sie da. Scheißten auf die Lockrufe von der Ostsee und anderen hässlichen Dörfern. Denn ihr Herz hat sich in Hamburg verankert. 2008 lief Bobo mit geprochener Rippe im CL ½ Finale gegen Ciudad Real auf. Gefährdet dabei seine Gesundheit, um für den Handball Sport Verein alles zu geben!
Dass da eine Vertragsverlängerung zu guten Konditionen angebracht ist, will ich gar nicht in Frage stellen. Nur, eine Zeit wie 2005 möchte ich auch nicht noch mal erleben müssen. Eine Millionen will man sparen und das ist mir tausendmal lieber. Denn: Unabhängigkeit von Rudolph und dabei finanzielles Risiko vermeiden, das wäre ein Traum! Und wenn dafür „Opfer“ gebracht werden müssen, dann ist das so. Das Management hätte es sich einfacher machen können, indem man nicht dem „Top-Marketing-Gesicht“ einen 5-Jahres Vertrag gibt. Doch dies passierte und nun muss man gucken, ob die Gilles sich mit unserem Verein einigen können. Ich hoffe es! Doch, eine Aktion mit drohenden Plakaten („Keine DK ohne die Gilles“), wie es andere Fans derzeit machen, sehe ich als unpassend an. Denn, wer kennt von uns die Zahlen, um die es geht? Wer weiß schon, ob das Angebot vom HSV doch gut ist und die Gilles vielleicht gar zu viel wollen? Ich weiß es nicht und daher werde ich mich an keiner Aktion beteiligen.
Dennoch wünsche ich mir, dass man sich einig wird. Aber eben nur zu fairen Konditionen, die es dem HSV ermöglichen, seine Ausgaben zu verringern!
Keine Schulden machen! 10+4!
Samstag, 11. Dezember 2010
Freunde des Lebens
Wir unterhalten gerne ☺
NS: Auch ganz lustig ► www.youtube.com/watch?v=6mZzCCibLuQ
Freitag, 3. Dezember 2010
Füür, Füür in de Diekstraat!
Der Besuch des „Hamburg Dungeon“, wo Teile der Geschichte der Stadt Hamburg in spielerischer Form mehr oder weniger realistisch dargestellt werden, sollte nicht die einzige Investition der DBG in die Wissensanreichung über unsere alte Heimatstadt bleiben. Ein Wochenende später, am Sonnabend dem 27.11., sollte es in kleiner Gruppe in das am traditionsreichen Holstenwall gelegene Museum für Hamburgische Geschichte gehen. Dieses ist, so erfährt es der interessierte Bürger, das größte „städtehistorische Museum Deutschlands“, also das größte Museum, das sich nur mit der Historie einer bestimmten Stadt befasst.Der Besuch wurde kompliziert dadurch, dass sich am Treffpunkt mehr Interessenten einfanden, als ich vermutet hatte. In größerer Gruppe ein Museum sinnvoll gemeinsam zu durchstreifen
stellt eine hohe Anforderung an die Gruppe da und erschwert die Konzentration doch ziemlich ;)
Doch, was schreibe ich? Natürlich freute es mich, an die 10 Jugendlichen für einen Museumsbesuch begeistert zu haben. Ganz ohne schulischen Zwang oder Lockung durch Freibier! Die Eintrittspreise (8€, ermäßigt 5€) bezeichne ich als moderat, nicht billig, aber noch angemessen. Immerhin gibt es für Studenten, Auszubildende usw. einen Rabatt, da kann sich die TBV ProVital Lemgo GmbH & Co.KG noch etwas abkucken!
Jugendliche unter 18 za
hlen keinen Eintritt, wovon einer der unsrigen profitieren konnte!Im Museum lässt sich besonders viel über die barocke Blütezeit Hamburgs im 17. und 18. Jahrhundert erfahren, aus der eine enorme Menge an Ausstellungsstücken erhalten ist. Zum Beispiel lassen sich Kanonen finden, die auf der Stadtmauer positioniert waren.
Mit diesen entstanden einige beeindruckende Gruppen- und Einzelportraits.

Der große Brand vom Mai 1842, der bereits im „Dungeon“ Erwähnung fand, stand ebenso auf dem Tagesprogramm, wie die vielen tödlichen Sturmfluten, ganz besonders jene aus dem Jahre 1962.
Über die Jahre des Deutschen Kaiserreiches, der Weimarer Republik und des Großdeutschen Reiches lassen sich vor allem Plakate, erste Fotographien und Militärfiguren finden, der begehbare Schutzbunker ist hier besonders zu erwähnen.
Einfluss in die Ausstellungen haben auch „aktuellere“ Ereignisse genommen. So wird sich ausführlich mit der in den 1980er aufgekommen Szene der „Hausbesetzer“ beschäftigt, hier geht es auch um nach wie vor im städtischen Diskurs präsente Streitthemen wie Mietpreise und Überwachung.
In diesem Museumsteil findet sich ebenfalls der begehbare Nachbau einer „Revoluzzer-Studentenbude“ mit obligatorischem Che Guevara-Wandgemälde…
Das Museum bietet ebenfalls einen überdachten Innenhof, in dem sich beeindruckende Statuen finden lassen. Dieser war augenscheinlich frei zugänglich, daher versammelten wir uns dort zum Gruppenbild. Jedoch kam, noch bevor wir uns alle versammelt hatten, ein wild gestikulierender, des Deutschen nur mindermächtiger Choleriker herbeigestürmt, um uns aus dem Innenhof zu schicken, da dieser gesperrt sei. So wurde nix aus dem Gruppenbild. Der Museumsleitung sei geraten, gesperrte Durchgangstüren auch abzuschließen bzw. die Sperrung durch sichtbar angebrachte Schilder deutlich zu machen!
Besonders erwähnen möchte ich noch die prächtigen Nachbauten beeindruckender Schiffe, die sich an vielen Stellen im Museum finden lassen. Auch der separierte Raum, aus dem zu Beginn dieses Jahres der ominöse „Störtebeker-Schädel“ gestohlen worden sein soll fand Beachtung, geht es dort doch - auf viel zu kleinem Raum! - um die ganz frühen Jahre Hamburgs. Also um alte Germanische Einflüsse, die vermutete Grundsteinlegung durch sich auf der Durchreise befindende Sachsen und die Seefahrertradition um Hanse und Widersacher (die berüchtigten Vitalienbrüder um Gödeke Michels und Klaus Störtebeker – meine Favoriten ☺).
Abschließend stand noch die Modellbahnanlage, ein Nachbau der Strecke Harburg – Hamburg Hauptbahnhof auf dem Programm, wo wir eine Vorführung verfolgen konnten und uns umgehend in die vielen alten Züge verliebten. Mit solch einem Gespann einmal auswärts fahren, das wär`s!
Nebenbei konnten wir auch noch selber das „Steuer“ übernehmen und uns auf kleiner Anlage selber als Lokführer versuchen.
Dann endete unsere Zeit im Museum. Wir haben diesen Ausflug genossen und werden uns weiter mühen, das Interesse für unsere Stadt nicht nur in Liedern innerhalb unserer Kurve darzustellen, sondern uns auch tatsächlich mit der Stadt Hamburg auseinanderzusetzen, Vergangenes zu achten und Neues zu erleben.
Nach einer Stärkung im nahen „Schweinske“ besuchten wir – personell noch verstärkt - das Spiel unserer U23 bei der HG Hamburg-Barmbek, welches diese nach nicht überzeugender Leistung durch einen Kraftakt in den letzten Minuten mit 30:28 gewinnen konnte. Da geht noch mehr, Jungs!
Somit liegen wir nun im soliden Mittelfeld der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein und sind immerhin bester Amateurverein der Stadt, Hamburgs Nummer 1!
Vom straffen Programm geschafft und mit vielen Informationen im Kopf, welche ich erstmal verarbeiten musste, fiel ich abends in mein Bett. Bis morgen, geliebtes Hamburg!
► HSV-Spielbericht: U23 bei der HG Hamburg-Barmbek
(K.K.)
